Feedback-Gespräch mit Anja Weinert von RENAFAN zu der im AUPIK entwickelten Mustervorlage für ein Katastrophenschutzkonzept für ambulante Pflegedienste
Im Teilprojekt „Sicherheit und Pflege“ im Rahmen des Forschungsprojekts AUPIK entwickelt das Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Charité Universitätsmedizin Berlin eine Mustervorlage für ein Katastrophenschutzkonzept für ambulante Pflegedienste. In einem Feedback-Gespräch zu einer solchen Mustervorlage lieferte Anja Weinert mit ihrer Praxis-Expertise einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des in AUPIK entwickelten Katastrophenschutzkonzeptes. Frau Weinert ist Prokuristin der RENAFAN GmbH und leitet in Niedersachsen auch als Pflegedienstleitung ihre Pflegeteams in intensivpflegerisch betreuten Wohngemeinschaften. Die Expertin berichtete in dem Gespräch über die selbst-erarbeiteten Maßnahmen zur Krisenvorbereitung des Pflegedienstes: darunter beispielweise eine Notfallplanung bei Stromausfall inklusive wichtiger Kontaktinformationen, Vorratshaltungen und festgelegter Anweisungen oder ein Konzept zur persönlichen Vorbereitung der zu betreuenden pflegebedürftigen Personen. Dabei betonte Sie die überwiegend positiven Erfahrungen bei der Umsetzbarkeit dieser Maßnahmen in Ihrem Pflegedienst. Weiter erzählte Frau Weinert, dass die Vernetzung in ihrer Region in Hannover gut funktioniere. Die Feuerwehr stehe in engem Austausch mit dem Pflegedienst, um gezielt für Stromausfälle – auch in der Häuslichkeit technikabhängiger pflegebedürftiger Personen – planen zu können und auf das Schlimmste vorbereitet zu sein. Das Forschungskonsortium dankt Anja Weinert für dieses positive Praxisbeispiel und ihren wertvollen Beitrag zum AUPIK-Projekt!
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