Publikation: Ewers M, Lessinnes S, Kibler A, Gröbe S, Köhler M (2022): Vorsorge für Krisen, Notfälle und Katastrophen in der häuslichen Pflege. Ansatzpunkte zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit ambulanter Pflegedienste und ihrer Mitarbeiter*innen. Berlin: Charité – Universitätsmedizin Berlin DOI: 10.13140/RG.2.2.13317.42726

Das Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft (IGPW) der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat eine Broschüre mit dem Titel „Vorsorge für Krisen, Notfälle und Katastrophen in der häuslichen Pflege“ veröffentlicht. Die Wissenschaftler*innen haben die in AUPIK gewonnenen Forschungsergebnisse darin in Ansatzpunkte zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit ambulanter Pflegedienste und ihrer Mitarbeiter*innen übersetzt.

„Die Ansatzpunkte entstanden in einem mehrschrittigen Prozess unter Einbindung verschiedener Perspektiven und Interessengruppen. Eine erste Version wurde auf Grundlage von Ergebnissen einer zu Projektbeginn durchgeführten literaturgestützten Ausgangsanalyse sowie von Befragungen von leitenden Personen und Mitarbeiter*innen ambulanter Pflegedienste erstellt“, schreiben die Wissenschaftler*innen in der Broschüre. „Mit Hilfe der Einschätzungen von Expert*innen wurde der Entwurfstext dann in verschiedenen Befragungsrunden konkretisiert und weiterentwickelt. Im Rahmen einer webgestützten Online-Befragung sowie anschließend durchgeführten digitalen Gruppendiskussionen wurden hierfür insgesamt 37 Personen eingebunden. Sie kamen aus Berufs-, Wohlfahrts- oder Fachverbänden, aus Medizinischen Diensten, Kammern und wissenschaftlichen Instituten, aus ambulanten Pflegediensten sowie aus dem Bereich der beruflichen und hochschulischen Pflegebildung.“

Schließlich habe man die nach und nach verdichteten und konsentierten Ansatzpunkte in der vorliegenden Form aufbereitet. Die Darstellung der Ansatzpunkte folge einem einheitlichen Muster. Zunächst werde die Relevanz des angesprochenen thematischen Aspekts umrissen. „Dann werden konkrete Maßnahmen genannt, zum Teil auch auf unterschiedlichen Ebenen oder für verschiedene Zielgruppen. Abschließend wird versucht, konkrete Institutionen oder Personen zu identifizieren, die für die Umsetzung der beschriebenen Maßnahmen Verantwortung übernehmen könnten.“

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