Die pflegeökonomische Evaluation in Form einer Machbarkeitsstudie im AUPIK-Teilprojekt „Sicherheit und Pflege“ erfolgt von November 2021 bis Oktober 2022 durch einen vom Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft (IGPW) der Charité extern vergebenen Unterauftrag an die APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft in Bremen.

Prof. Dr. Jörg Hallensleben ermittelt und bewertet dabei die Kosten, die ambulanten Pflegediensten im Zuge der Umsetzung des entwickelten SOLL-Prozesses typischerweise entstehen.

Es werden szenariobasierte Kostenabschätzungen erstellt (z. B. vor Krisen/Katastrophen (Kosten für Prävention) und während Krisen/Katastrophen) sowie unterschiedliche Merkmale der Pflegedienste (unterschiedliche Trägerschaft, Größe räumlicher Lage und weitere, zu definierende feldspezifische Kriterien) einbezogen.

Ziel ist es unter anderem, ökonomische Machbarkeitsprobleme für die Maßnahmenumsetzung zu identifizieren, aber gegebenenfalls auch Möglichkeiten zur Erbringung der ermittelten Kosten, beispielsweise in Form von gesetzlichen Änderungsbedarfen oder Kostenübernahmen, zu erarbeiten.

Kontakt